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Sommer 1986
Im August sollte meine Zivizeit losgehen. Ich nahm meinen Resturlaub, schließlich wusste ich, was auf mich zukam. Altenheimpflegedienst. Ganze sechs Wochen frei. Keinen Plan, genügend Geld in der Tasche. Erst mal eine Woche rumlungern, ausspannen, dann auf und davon. So war mein Plan. 1986.   ...>

In meinem Herzen bin ich immer Unternehmer, nie Unterlasser.
Frohgemut in den Tag. Der erste Anruf, der mich erreicht, ein alter Bekannter aus vergangenen Agenturzeiten, will wissen, wie es mir geht, was ich so mache. Ich merke, er will mir eigentlich, was ganz anderes sagen, frage ihn, er legt los. Zum Glück habe ich einen Stift an meinem Rechner liegen, ein Blatt Papier, er ist außer sich:   ...>

Manchmal, weiß nicht, es kommt  ...>

Eine Begegnung
Es regnete in Strömen und der Wind pfiff. Sie hatte sich unter eine Brücke am Bahndamm gestellt und beobachtete das Spiel der Tropfen, das Kreisen in den Pfützen.   ...>

Er trinkt noch einen Tee und schaut hinunter.
Das Brummen zwischen den Häusern dreht sich und knirscht bei jedem ankommen.   ...>

Der Kopf ist rund …
Während meines Zivildienstes arbeitete ich als Pfleger in einem Altenheim. Ich lernte den Umgang mit alten Menschen, mit Kranken, mit gebrochenen Herzen, mit dem Aufgeben. Und mit dem Tod. Starke, prägende Eindrücke.   ...>
Erinnerungen
Wie war es, wenn du mich in den Arm nahmst, wenn du mich küsstest. Wie schmerzhaft war die schleichende Distanz, dein Zweifel, für mich.   ...>

Wir sollen uns selbst nicht so wichtig nehmen, ...
... sagte der Geistliche, und kratzte an meiner Tür. Wenn ich mir selber nicht so wichtig bin, was sollte meine Aufmerksam verdienen, meine Begeisterung. Wenn ich meine Eitelkeit ablege, meinen Stolz, wer bin ich. Was war ich als ich geboren wurde, was bin ich nach all den Jahren, die ich jetzt schon hier verweile.   ...>